Wenn Mütter sagen: „Ich liebe mein Kind bis zum Mond, aber…
Kennst Du die Geschichte vom kleinen und vom großen Hasen?
„Ich liebe dich bis zum Mond und wieder zurück.“
Ich glaube, kaum ein Satz beschreibt die Liebe einer Mutter schöner.
Und trotzdem gibt es diese Tage, über die wir kaum sprechen.
Diese Tage, an denen einfach alles zu viel wird und es innerlich immer enger wird.
Du möchtest für einen Augenblick einfach nur Deine Ruhe haben und allein sein.
Und ganz ehrlich, von Mutter zu Mutter: Vielleicht denkst Du in diesem Moment sogar, dass der Mond für fünf Minuten für Dein Kind gar kein so schlechter Ort wäre. 😉
Doch fast im selben Moment meldet sich der nächste Gedanke.
Wie kann ich nur so etwas denken?
Und schon sind sie da – die Schuldgefühle.
Die Gedanken beginnen sich zu drehen, Du fühlst Dich immer schlechter und hast gleichzeitig das Gefühl, Deinem Kind immer weniger von dem geben zu können,
was es gerade braucht.
Am Abend liegst Du völlig erschöpft im Bett und fragst Dich vielleicht:
Wie kann ich eine bessere Mutter sein?
Warum fällt es mir so schwer, ruhig zu bleiben?
Manchmal zeigen uns diese Situationen etwas über uns selbst
Oft geht es gar nicht nur um das, was gerade passiert ist. Manchmal berührt eine Situation etwas in uns, das schon länger da ist und im Alltag kaum Raum bekommt.
Ich kenne diese Momente selbst und weiß, wie entlastend es sein kann, wenn die Gedanken wieder leiser werden. Wenn wir aufhören, gegen das anzukämpfen, was wir gerade fühlen, und wahrnehmen, was eigentlich in uns passiert.
Und vielleicht merken wir dann, dass wir gar nicht immer geduldiger sein oder noch mehr schaffen müssen. Dass auch wir Grenzen haben und es Tage geben darf, an denen unsere Kraft einfach nicht für alles reicht.
Vielleicht darf auch das „Aber“ Raum bekommen
Stell Dir für einen Moment vor, Du müsstest Dich für diese Gedanken nicht verurteilen, sondern könntest einfach sagen:
Ich liebe mein Kind, aber ich bin trotzdem manchmal am Ende meiner Kraft.
Vielleicht darf dieser Satz einfach mal so wirken.
Denn wenn wir verstehen, was hinter unseren Reaktionen steckt, können wir bewusster handeln und uns selbst mit mehr Verständnis begegnen.
Wenn Du spürst, dass jetzt der richtige Moment ist, begleite ich Dich gerne ein Stück.
In einem geschützten Raum, in dem Du nichts leisten musst und mit allem da sein darfst, was Dich gerade bewegt.
Von Herzen,
