Wann habe ich als Mutter zuletzt an mich gedacht?
Vielleicht kennst Du diese kleinen Momente im Alltag. Du sagst „Ist schon in Ordnung“, obwohl es sich in Dir eigentlich ganz anders anfühlt. Du verschiebst etwas, das Dir wichtig wäre, auf später, weil gerade so vieles andere Deine Aufmerksamkeit braucht.
Das passiert nicht unbedingt bewusst. Oft merken wir erst irgendwann, dass wir sehr genau wissen, was alle anderen brauchen – und uns selbst schon länger nicht mehr gefragt haben:
Wie geht es mir eigentlich gerade? Und was brauche ich?
Wann hast Du Dich das zuletzt wirklich gefragt?
Im Alltag sind wir oft so damit beschäftigt, an alles zu denken, dass diese beiden einfachen Fragen schnell untergehen. Wir sind es gewohnt, weiterzumachen und schon das Nächste im Blick zu haben.
Ich kenne das selbst gut. Lange habe ich vieles einfach erledigt, ohne zwischendurch wirklich wahrzunehmen, wie es mir damit eigentlich geht. Erst als ich begann, mir selbst wieder bewusster zuzuhören, merkte ich, wie oft ich über meine eigenen Bedürfnisse hinweggegangen war.
Dabei braucht es nicht gleich einen großen Plan oder die nächste Aufgabe auf der To-do-Liste. Manchmal beginnt es mit einem Moment, in dem wir ehrlich wahrnehmen, wie es uns gerade geht.
Was verändert sich, wenn wir uns selbst wieder wahrnehmen?
Diese Frage allein löst nicht plötzlich alle Herausforderungen im Alltag. Doch sie kann etwas sichtbar machen, das wir im Funktionieren leicht übergehen.
Vielleicht merkst Du, dass Du erschöpft bist und eine Pause brauchst, dass Du schon länger Ja zu etwas sagst, obwohl Du eigentlich Nein meinst, oder dass Dich etwas beschäftigt, dem Du bisher kaum Raum gegeben hast.
Genau darin liegt für mich der Anfang – ehrlich wahrzunehmen, was gerade da ist. Denn wenn ich bewusst wahrnehme, wie es mir wirklich geht und was ich brauche, kann ich entscheiden, wie ich damit umgehen möchte.
An Dich selbst zu denken und ehrlich wahrzunehmen, wie es Dir wirklich geht, ist Selbstfürsorge.
An Dich selbst zu denken und ehrlich wahrzunehmen, wie es Dir wirklich geht, ist Selbstfürsorge.
Doch mach daraus bitte keine neue Aufgabe
Aus meiner eigenen Erfahrung und aus vielen Jahren Begleitung von Müttern weiß ich, wie schnell selbst der Wunsch, mehr auf sich zu achten, zum nächsten Punkt auf der inneren To-do-Liste werden kann.
Deshalb darf es einfacher sein. Manchmal reicht ein ehrlicher Moment zwischendurch, in dem Du wieder wahrnimmst, wie es Dir gerade geht und was Du jetzt brauchst.
Je öfter Du Dir diesen Moment schenkst, desto feiner kannst Du wahrnehmen, was sich für Dich stimmig anfühlt und was vielleicht schon länger nicht mehr passt.
Vielleicht bleibt von diesem Artikel einfach eine Frage bei Dir – wie geht es mir eigentlich wirklich?
Wenn Du spürst, dass Du Dir dabei Begleitung wünschst, bin ich gerne an Deiner Seite. In einem geschützten Raum darf alles Platz haben, was Dich gerade bewegt, damit Du wieder ruhiger wirst und Dich selbst deutlicher wahrnehmen kannst.
Wenn Du möchtest, lernen wir uns ganz in Ruhe bei einem ersten Gespräch kennen.
Von Herzen,
