Wenn Mütter sagen: „Ich liebe mein Kind bis zum Mond, aber…

Sicherlich kennst Du die wunderschöne Geschichte vom kleinen und vom großen Hasen aus Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?
Bis zum Mond und wieder zurück.

Und genau so fühlen wir, oder?

Wir lieben unsere Kinder von ganzem Herzen
und trotzdem gibt es diese Sekunden,
in denen innerlich alles eng wird.

Diese Tage, an denen einfach alles zu viel wird und
wir uns wünschen, dass endlich mal niemand etwas von uns möchte.

Und manchmal …

ganz ehrlich von Mutter zu Mutter?

Da wünschen wir uns vielleicht sogar, dass unser Kind eine kleine Weile dort oben auf dem Mond bleibt.

Nur kurz natürlich. 😉

Doch dann kommt meistens sofort der nächste Gedanke:

Wie kann ich nur so etwas denken?

Und schon sind sie da, die Schuldgefühle.

Dabei wollen die meisten Mütter gar nicht perfekt sein

Wir möchten einfach ruhig bleiben, wenn es schwierig wird.
Liebevoll reagieren und geduldig sein,
und abends ins Bett gehen mit dem Gefühl:

Heute war nicht alles perfekt.
Aber es war gut.

Manchmal gelingt uns genau das nicht.

Dann werden wir laut oder ziehen uns zurück und
oft funktionieren wir einfach nur noch.

Und später fragen wir uns:

Warum habe ich schon wieder so reagiert?

Warum fällt mir das so schwer?

Was stimmt eigentlich nicht mit mir?

Vielleicht stimmt mehr mit Dir als Du denkst

Denn oft geht es gar nicht um das umgekippte Glas oder um die Hausaufgaben.
Auch nicht um die Jacke, die schon wieder mitten im Flur liegt.

Manchmal zeigen uns diese Situationen etwas über uns selbst.

Etwas, das schon lange Aufmerksamkeit braucht und
gesehen werden möchte und zwar nicht mit Vorwürfen,
sondern mit Verständnis und Mitgefühl.

Ich kenne diese Momente selbst und
ich weiß, wie entlastend es sein kann, wenn Gedanken wieder leiser werden.

Wenn wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.

Und erkennen:

Ich muss nicht perfekt sein.
Ich darf auch für mich selbst da sein.

Du musst diesen Weg nicht alleine gehen

Wenn Du Dich in diesen Zeilen wiedererkennst, lade ich Dich herzlich ein:

Lass uns miteinander sprechen, in einem geschützten Raum.
Mit allem, was gerade da ist, Gedanken, Gefühle und vielleicht sogar Zweifel.

Stell Dir für einen Moment vor, Du müsstest Dich für diese Gedanken nicht mehr schuldig fühlen oder Dich selbst verurteilen.

Du könntest einfach sagen:

Ich liebe mein Kind,
und ich bin trotzdem manchmal am Ende meiner Kraft.

Wie viel Druck würde von Dir abfallen?

Manchmal reicht schon ein neuer Blick auf das, was in uns wirkt.

Auf Gedanken, die immer wiederkehren und auf alte Muster, die sich zeigen
und uns in bestimmte Situationen so tief berühren.

Denn wenn wir erkennen, was hinter unseren Reaktionen steckt, handeln wir nicht mehr aus der Überforderung heraus, sondern können bewusst handeln und es entsteht etwas Neues:

Mehr Ruhe.
Mehr Klarheit.
Mehr Mitgefühl für uns selbst.


Vielleicht merkst Du dann,
dass Liebe bis zum Mond reicht,
und dass auch das „aber …“
Raum bekommen darf.

Von Herzen,

Katja

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