Wenn Mütter sagen: „Ich liebe mein Kind bis zum Mond, aber…
Warum sich so viele Mütter schuldig fühlen und was wirklich dahinter steckt.
Sicherlich kennst Du die wunderschöne Geschichte vom kleinen und vom großen Hasen aus Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?
Bis zum Mond. Und wieder zurück.
Und ja — genau so fühlen wir.
Aber.
Dann gibt es diese Momente im Mutteralltag,
in denen Du Dir wünschst,
Dein Kind würde einfach mal eine Weile dort oben bleiben, oder?
Wenn Überforderung stärker ist als Geduld
Ich kenne diese Gedanken selbst. Du liebst Dein Kind über alles,
und trotzdem gibt es diese Sekunden,
in denen innerlich alles eng wird.
Wenn zum fünften Mal das Glas umkippt.
Die Hausaufgaben zur Zerreißprobe werden,
Dein Kind weint und Du einfach keine Geduld mehr hast.
Und dann denkst Du etwas,
das Du niemals laut aussprechen würdest:
„Ich kann nicht mehr.“
Viele Mütter erzählen mir genau das im ersten Gespräch.
Meistens ganz leise, als hätten sie etwas Verbotenes gedacht.
Doch weißt Du was?
Du bist keine schlechte Mutter
Sondern Du bist auch ein Mensch.
Wir leben in einer Zeit, in der Mütter alles sein sollen:
Geduldig.
Liebevoll.
Achtsam.
Konsequent.
Entspannt.
Erfolgreich.
Dankbar.
Und bitte immer mit einem Lächeln.
Und bitte immer mit einem Lächeln.
Kein Wunder,
dass Dein Nervensystem irgendwann sagt:
Stopp.
Es ist kein Versagen – sondern ein Hinweis
Was wäre,
wenn diese Gedanken kein Zeichen von Schwäche sind?
Sondern ein Hinweis darauf,
dass Du gerade Halt brauchst.
Dass auch Du gesehen werden möchtest.
Nicht nur als Mutter.
Sondern als Frau.
Als Mensch.
Stell Dir vor,
Du müsstest Dich für diese Momente nicht schämen
und sagst ganz natürlich:
Ich liebe mein Kind.
Und ich bin trotzdem manchmal am Ende.
Wie viel Druck würde von Dir abfallen?
Und was, wenn wir gemeinsam anschauen,
was Dich in diesen Momenten wirklich triggert?
Welche alten Muster sich zeigen.
Warum bestimmte Situationen Dich so stark reizen.
Denn wenn Du Deine Trigger erkennst,
reagierst Du nicht mehr aus Überforderung,
sondern handelst bewusst und klar.
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen
Denn genau hier beginnt Selbstfürsorge.
Nicht, wenn Du Dich noch mehr zusammenreißt,
noch mehr Ratgeber liest und auch nicht,
wenn Du versuchst, eine bessere Version von Dir selbst zu werden,
wie es immer so schön heisst.
Sondern wenn Du beginnst, Dich wieder wichtig zu nehmen.
Wenn Du Dich in diesen Zeilen wiedererkennst,
dann lade ich Dich ein:
Lass uns zusammen sprechen.
In einem geschützten Rahmen,
In dem Du einfach Du sein darfst.
Und vielleicht merkst Du dann,
dass Liebe bis zum Mond reicht,
aber Deine Selbstfürsorge hier auf der Erde beginnt.
Von Herzen,
